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Gesundheit & Notdienst10 Min. LesezeitVeröffentlicht am 2026-08-12Aktualisiert: 2026-09-16

Notdienstapotheke in der Nähe finden: Notdienstgebühr & Nachtzuschlag erklärt

Notdienstapotheke schnell finden: Offizielle Suchkanäle, gesetzliche Notdienstgebühr nach AMPreisV, noctu-Befreiung und E-Rezept im Nachtdienst.

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1. Notdienst-Apotheken im Überblick: Rund-um-die-Uhr-Versorgung in Deutschland

Ein plötzlich einsetzender Schmerzanfall mitten in der Nacht, hohes Fieber beim Kleinkind am Sonntagmorgen oder die dringend benötigte Entlassmedikation nach einer ambulanten Notoperation im Krankenhaus: In solchen Situationen ist die örtliche Notdienstapotheke die unverzichtbare pharmazeutische Rettungsinsel.

Um die lückenlose und flächendeckende Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr sicherzustellen, wechseln sich die rund 17.000 öffentlichen Apotheken in Deutschland nach einem behördlich festgelegten Rotationsplan der jeweiligen Landesapothekerkammern ab. Jede Nacht haben bundesweit etwa 1.200 bis 1.400 Apotheken gleichzeitig Notdienst.

Der gesetzliche Notdienstzuschlag (die sogenannte Notdienstgebühr) ist in ganz Deutschland einheitlich und transparent geregelt: Sie beträgt gemäß § 6 der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) exakt 2,50 Euro pro Besuch – ganz gleich, wie viele Medikamente Sie auf einmal abholen.

In unserem bundesweiten Verzeichnis für Apotheken und Notdienste finden Sie verifizierte Standorte mit tagesaktuellen Kontaktdaten, Notdienst-Kennzeichnungen und direkter Routenführung in Ihrer Region.

2. Die 5 offiziellen Suchkanäle: So finden Sie sofort die nächste Notapotheke

Wenn Sie nachts oder an Feiertagen dringend Medikamente benötigen, stehen Ihnen fünf verlässliche, offizielle Wege zur Verfügung, um die aktuell geöffnete Notapotheke in Ihrer Nähe zu ermitteln:

  1. 1. Offizielles Online-Portal aponet.de: Das offizielle Verbraucherportal der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) unter aponet.de bietet eine minutengenaue Notdienstsuche nach Postleitzahl, Ort oder automatischem GPS-Standort auf dem Smartphone.
  2. 2. Kostenlose Festnetz-Hotline (0800 00 22833): Aus dem deutschen Festnetz erreichen Sie den bundesweiten automatischen Ansagedienst unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 00 22833 rund um die Uhr. Nach Eingabe Ihrer fünfstelligen Postleitzahl über die Telefontastatur werden die nächstgelegenen diensthabenden Notapotheken mit Adresse und Telefonnummer angesagt.
  3. 3. Mobilfunk-Kurzwahl 22833: Vom Smartphone aus erreichen Sie den Notdienstfinder bundesweit unter der Kurzwahl 22833 (ohne Vorwahl, Kosten: 69 Cent pro Minute). Alternativ können Sie eine SMS mit dem Wort "Apotheke" und Ihrer fünfstelligen Postleitzahl (z. B. "Apotheke 10115") an die 22833 senden (69 Cent/SMS) und erhalten umgehend die Adressen der nächsten offenen Notapotheken per SMS auf Ihr Display.
  4. 4. Der gesetzliche Schaufensteraushang jeder Apotheke: Nach § 9 der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) ist jede geschlossene Apotheke in Deutschland gesetzlich verpflichtet, an gut sichtbarer Stelle im Schaufenster oder an der Eingangstür einen aktuellen Aushang mit den Namen, Anschriften und Rufnummern der nächstgelegenen diensthabenden Notdienst-Apotheken anzubringen. Selbst wenn Ihre gewohnte Hausapotheke geschlossen ist, führt Sie der Schaufensteraushang verlässlich zum nächsten Notdienst.
  5. 5. FirmenZone Apothekenfinder: Schnelle Übersicht in Metropolen wie Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln oder Berlin mit Adressen, Telefonnummern und direkter Standortkarte.

3. Die gesetzliche Notdienstgebühr: Exakt 2,50 Euro nach § 6 AMPreisV

Rund um die Notdienstgebühr kursieren immer wieder Verunsicherungen bei Patienten, die befürchten, bei einem Notbesuch horrende Nachtzuschläge zahlen zu müssen. Die Rechtslage in Deutschland ist jedoch glasklar und verbraucherfreundlich geregelt:

1. Die Höhe ist gesetzlich festgeschrieben: Die Notdienstgebühr ist kein willkürlicher Preisaufschlag des einzelnen Apothekeninhabers, sondern gesetzlich in § 6 der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) verankert. Sie beträgt seit vielen Jahren unverändert 2,50 Euro inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

2. Die Gebühr fällt nur EINMAL pro Notdienstbesuch an: Egal, ob Sie an der Notdienstklingel nur eine einzige Packung Hustensaft verlangen oder vier verschiedene Rezepte für die gesamte Familie einlösen: Die 2,50 Euro dürfen pro Inanspruchnahme (pro Kundenkontakt an der Notdienstklappe) nur ein einziges Mal abgerechnet werden, niemals pro verpacktem Arzneimittel!

3. Wozu dient die Notdienstgebühr? Das Bereithalten eines approbierten Apothekers über Nacht, das Heizen und Beleuchten der Offizin, Laborbereitschaft sowie Notdienstfonds-Abgaben verursachen erhebliche Betriebskosten. Die Gebühr von 2,50 Euro stellt einen kleinen, symbolischen Solidarbeitrag dar, um diesen Bereitschaftsdienst aufrechtzuerhalten.

4. Wann fällt die Gebühr an? Zeiten, Sonn- & Feiertage im Detail

Die gesetzliche Notdienstgebühr darf nicht nach Belieben erhoben werden. Sie ist strikt an bundesweit einheitlich definierte gesetzliche Zeitfenster gebunden:

Wochentag / Zeitraum Uhrzeit Fällt die 2,50 € Notdienstgebühr an?
Montag bis Samstag (Werktags) 06:00 – 20:00 Uhr Nein (Reguläre Betriebszeit)
Montag bis Samstag (Nachtzeit) 20:00 – 06:00 Uhr Ja (2,50 € gesetzliche Gebühr)
Sonn- und gesetzliche Feiertage Ganztägig (00:00 – 24:00 Uhr) Ja (2,50 € gesetzliche Gebühr)
Samstagnachmittag (nach Ladenschluss) Ab individuellem Ladenschluss (z. B. 13:00 Uhr) Ja, wenn über die Notdienstklappe bedient wird

Wichtige Ausnahme am Samstag: Wenn eine Apotheke samstags im Rahmen ihrer normalen Öffnungszeiten beispielsweise bis 16:00 oder 18:00 Uhr regulär für Kunden geöffnet hat (die Ladentür steht offen, regulärer Geschäftsbetrieb), fällt bis 20:00 Uhr selbstverständlich keine Notdienstgebühr an. Die Gebühr greift erst dann, wenn die Apotheke geschlossen ist und der Dienst über die Notdienstglocke abgewickelt wird.

5. Die "noctu"-Befreiung: Wann die Krankenkasse den Zuschlag übernimmt

Es gibt eine entscheidende Ausnahmeregelung, bei der gesetzlich krankenversicherte Patienten die Notdienstgebühr von 2,50 Euro nicht aus eigener Tasche zahlen müssen: das sogenannte "noctu"-Kreuzchen.

Was bedeutet "noctu" auf dem Rezept?

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen ("noctu" = zur Nachtzeit / bei Nacht). Wenn ein Notarzt im Rettungsdienst, der diensthabende Arzt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116117) oder ein Arzt in der Notaufnahme auf einem Kassenrezept das Feld "noctu" ankreuzt, attestiert er damit die akute medizinische Dringlichkeit der sofortigen Arzneimittelabgabe.

Vollständige Kostenübernahme durch die GKV: Wurde das "noctu"-Kreuzchen gesetzt und lösen Sie das Rezept während der Notdienstzeiten ein, rechnet die Apotheke die 2,50 Euro Notdienstgebühr direkt mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse (z. B. Techniker Krankenkasse, Barmer, AOK, DAK) ab. Sie zahlen an der Notdienstklappe lediglich die gesetzliche Zuzahlung für das Medikament selbst (in der Regel 5 bis maximal 10 Euro), sofern Sie nicht von den Zuzahlungen befreit sind.

Praxistipp für Notfälle: Achten Sie bei der Ausstellung eines Rezepts durch den Notarzt nachts darauf, ob das Häkchen bei "noctu" gesetzt wurde. Wurde es in der Hektik vergessen, bitten Sie den Arzt höflich um die Markierung. Fehlt das Kreuzchen, muss die Apotheke die 2,50 Euro von Ihnen privat bar oder per Karte verlangen.

6. Rezept vs. Freiverkäuflich: Was kostet die nächtliche Medikamentenbeschaffung?

Eine weitverbreitete Sorge von Verbrauchern lautet: Werden Arzneimittel nachts künstlich verteuert?

Die beruhigende Antwort lautet: Nein, die Produktpreise bleiben unverändert! Sowohl für verschreibungspflichtige Medikamente (die in Deutschland ohnehin einer strikten Preisbindung unterliegen) als auch für freiverkäufliche Präparate gilt stets der reguläre Apothekenverkaufspreis. Ein Schmerzmittel wie Ibuprofen 400 mg, das tagsüber 4,95 Euro kostet, kostet Sie um 03:00 Uhr morgens an der Notdienstklappe exakt 4,95 Euro Warenwert + 2,50 Euro Notdienstgebühr = 7,45 Euro.

Dennoch gilt der Verhaltenskodex: Notdienstapotheken sind primär für akute Erkrankungen, Schmerzzustände und Notfälle reserviert. Kosmetika, Wellnessprodukte oder Vorratskäufe sollten nicht im Notdienst getätigt werden, da der diensthabende Apotheker dafür oft aus dem Ruheraum geklingelt wird.

7. Das E-Rezept im Notdienst: Einlösung per eGK & Gematik-App an der Klappe

Seit der flächendeckenden Einführung des elektronischen Rezepts (E-Rezept) in Deutschland funktioniert die Einlösung an der Notdienstklappe papierlos und schnell:

1. Einlösung mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK): Wenn der Bereitschaftsarzt oder die Notfallpraxis das E-Rezept auf den zentralen Fachdienst der Telematikinfrastruktur hochgeladen hat, stecken Sie an der Notdienstklappe einfach Ihre Gesundheitskarte in das mobile Kartenterminal des Apothekers. Das Apothekensystem ruft die verordneten Medikamente binnen Sekunden ab.

2. Einlösung per E-Rezept-App (Gematik): Alternativ können Sie den digitalen Rezeptcode (2D-Datamatrix-Code) auf Ihrem Smartphone vorzeigen. Der Apotheker scannt den Code durch die Glasscheibe der Notdienstklappe ab.

3. Elektronischer noctu-Nachweis: Auch beim E-Rezept wird das Dringlichkeits-Attribut "noctu" vom Arzt digital verschlüsselt hinterlegt. Die Apothekensoftware erkennt die Befreiung vollautomatisch und bucht die 2,50 Euro Notdienstgebühr direkt auf das Abrechnungskonto der Krankenkasse.

8. Kindernotfall am Wochenende: Fiebersäfte, Zäpfchen & Giftnotrufzentralen

Statistisch gesehen sind Eltern von Säuglingen und Kleinkindern die häufigsten Besucher im nächtlichen Apothekennotdienst. Plötzlich auftretendes hohes Fieber (über 39,5 °C), akute Mittelohrentzündungen oder bellender Husten bei einem Pseudo-Krupp-Anfall erfordern rasches Eingreifen.

Typische Notfallmedikamente für Kinder

Notdienstapotheken halten stets die wichtigsten pädiatrischen Standardarzneimittel vorrätig: Paracetamol- und Ibuprofen-Fiebersäfte, fiebersenkende Zäpfchen in altersgerechter Dosierung (125 mg, 250 mg), abschwellende Säuglings-Nasentropfen, Elektrolytlösungen bei Dehydration sowie rektale Cortison-Kapseln (z. B. Rectodelt) zur Notfallbehandlung von Krupp-Anfällen.

Vergiftungsverdacht: Zuerst den Giftnotruf anrufen!

Hat ein Kleinkind versehentlich Reinigungsmittel, giftige Beeren oder Medikamente der Großeltern geschluckt, fahren Sie nicht auf gut Glück zur Apotheke! Rufen Sie stattdessen sofort die zuständige regionale Giftnotrufzentrale an:

  • Berlin & Brandenburg: 030 19240 (Giftnotruf Berlin der Charité)
  • Nordrhein-Westfalen: 0228 19240 (Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn)
  • Bayern: 089 19240 (Giftnotruf München)
  • Baden-Württemberg: 0761 19240 (Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg)

Die Giftnotrufzentralen sind 24 Stunden mit Toxikologen besetzt, die Ihnen sofort sagen, ob Kohletabletten, Erbrechen oder der Notarztwagen erforderlich sind.

9. Stadt vs. Land: Dienstbereitschaft im Schichtdienst vs. Präsenzweckdienst

Die Organisation des Apothekennotdienstes unterscheidet sich je nach geografischer Lage erheblich:

In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München ist das Apothekennetz so dicht, dass in jedem Stadtbezirk mindestens eine Apotheke in unmittelbarer Nähe Bereitschaft hat. Häufig ist der Verkaufsraum bis 22:00 oder 24:00 Uhr normal beleuchtet und ein Wachdienst anwesend.

In ländlichen Gebieten (z. B. im Bayerischen Wald, in der Eifel oder in Mecklenburg-Vorpommern) kann die Fahrt zur nächsten Notapotheke 20 bis 35 Kilometer betragen. Hier wohnt der diensthabende Apotheker oft direkt im Gebäude über der Apotheke und schläft im Dienstzimmer. Wenn Sie nachts an der Notdienstklingel läuten, betätigen Sie den Klingelknopf bitte nur einmal fest und warten Sie 2 bis 3 Minuten, bis der Apotheker die Gegensprechanlage einschaltet oder an die Notdienstklappe kommt.

10. Triage im Notfall: Apotheke, Bereitschaftsarzt 116117 oder Notruf 112?

Nicht jedes gesundheitliche Problem gehört an die Klappe der Notdienstapotheke – und manche Beschwerden dulden keine Sekunde Verzögerung:

Anlaufstelle Zuständigkeit Typische Indikation Kontakt / Vorgehen
Notdienstapotheke Medikamente bei bekannter Diagnose & Rezepten Rezept vom Notarzt einlösen, Asthma-Inhalator leer, Wundversorgung, akute Magenkrämpfe Aponet.de / Hotline 0800 00 22833
Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nicht lebensbedrohliche akute Erkrankung Fieberkrampf, Verdacht auf Lungenentzündung, heftige Ohrenschmerzen nachts Bundesweite Rufnummer: 116 117
Notruf / Rettungsdienst Akute Lebensgefahr / Notfall Vernichtungsschmerz in der Brust (Herzinfarkt), Schlaganfallsymptome, schwere Atemnot, Koma Europäischer Notruf: 112

Lebensrettende Warnung: Wenn Sie oder ein Angehöriger plötzliche Lähmungserscheinungen im Gesicht oder Arm, Sprachstörungen, stechende Schmerzen hinter dem Brustbein oder kalten Schweiß verspüren, fahren Sie keinesfalls zur Notapotheke! Wählen Sie sofort ohne Zögern den Notruf 112.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch ist die Notdienstgebühr in der Apotheke aktuell?
Die gesetzliche Notdienstgebühr beträgt in Deutschland gemäß § 6 der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) exakt 2,50 Euro pro Besuch. Sie wird einmalig pro Notdienst-Inanspruchnahme erhoben, unabhängig von der Anzahl der bezogenen Medikamente.
Zu welchen Zeiten muss man die Notdienstgebühr in der Apotheke bezahlen?
Die Notdienstgebühr fällt montags bis samstags in der Nachtzeit zwischen 20:00 Uhr abends und 06:00 Uhr morgens sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig (von 00:00 bis 24:00 Uhr) an. Auch am Samstagnachmittag nach individuellem Ladenschluss kann sie erhoben werden.
Was bedeutet das Kreuzchen bei "noctu" auf dem Rezept?
"Noctu" ist lateinisch und bedeutet "bei Nacht / dringlich". Hat der Notarzt auf dem Kassenrezept dieses Feld markiert, übernimmt Ihre gesetzliche Krankenkasse die Notdienstgebühr von 2,50 Euro vollständig für Sie.
Wie finde ich mitten in der Nacht die nächste geöffnete Notapotheke?
Nutzen Sie die kostenfreie Festnetz-Hotline 0800 00 22833, senden Sie eine SMS mit dem Wort "Apotheke" und Ihrer PLZ an 22833 (69 Cent), besuchen Sie das offizielle Portal aponet.de oder prüfen Sie den Schaufensteraushang an der nächstgelegenen geschlossenen Apotheke in Ihrer Straße.
Funktioniert das E-Rezept auch im nächtlichen Notdienst der Apotheke?
Ja, uneingeschränkt! Sie können nachts einfach Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) an der Notdienstklappe in das Lesegerät stecken oder den 2D-Rezeptcode aus der E-Rezept-App vorzeigen. Das Apothekensystem ruft die Verordnung sofort elektronisch ab.
Kann ich nachts auch ohne Rezept zur Notdienstapotheke gehen?
Ja. Für freiverkäufliche und apothekenpflichtige Medikamente (wie Schmerztabletten, Durchfallmittel, Fiebersäfte oder Verbandsmaterial) ist kein Rezept erforderlich. Sie können diese jederzeit gegen Barzahlung oder Kartenzahlung an der Notdienstklappe erwerben.
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